Dissertation Louis Perrochon
Navigation bar
  Home Start Previous page
 129 of 163 
Next page End Inhalt 124 125 126 127 128 129 130 131 132 133 134  

128
5 Praxisbeispiele
muss konfigurierbar sein, damit verschiedene Präsentationsformen einfach
realisiert und ausgetestet werden können. Im Zeichen der Benutzerfreundlichkeit
soll der blinde Endbenutzer nichts über die Funktionsweise wissen müssen.
Diese Anforderungen legen den Einsatz eines IS-Gateways nahe, welche ver-
schiedenen Plattformen den Zugriff erlaubt (Bild 5.9). Das WAB-Gateway trans-
formiert jedes Dokument in eine für Blinde besser angepasste Form. So werden
die strukturbeschreibenden Label wie Titel (<TITLE>) oder Hyperlinks (<A>) in
den Daten durch zusätzliche, textuelle Angaben sichtbar gemacht. Weitere Label,
die rein gestalterische Effekte haben, wie Hervorheben (<emphasis>,
<strong>) sind für Blinde weniger wichtig und werden im Sinne einer
Konzentration auf das Wesentliche entfernt. Bei weiteren nicht textuellen Label wie
<image>, <radiobutton>, <checkbox>, <editbox>, <button>, und
<combobox> werden die dazugehörigen Werte durch spezielle Schlüsselwörter
ergänzt.
HTTP
S
W3-Server
(DINIS)
HTTPC
HTTP
S
HTTPC
W3-Browser
HTTPC
W3-Browser
WAB
Blinde Endbenutzer
Sehende Endbenutzer
Bild. 5.9 Architektur von WAB
5.6.3 Realisation
Die Kommunikation mit Server und Client basiert bei PubDINIS auf existierenden
Programme. Da die eingesetzten Programme sehr weit verbreitet sind, ist dies
ein zweckmässiger Ansatz. Zusätzliche Module übernehmen die
Datentransformation. Um verschiedene Lösungen zu testen, sind diese clientseitig

Copyright Louis Perrochon. All Rights reserved.