Dissertation Louis Perrochon
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INLEITUNG
1.1 Globale Nutzung von Mono-Informationssystemen
Mit der weltweiten Nutzung offener Datennetze verändert sich die Architektur von
computergestützten Informationssystemen (IS) grundlegend. Bisher stand das
einzelne IS, im folgenden Mono-IS¹ genannt, und dessen interner Aufbau aus
verschiedenen IS-Komponenten wie Hardware, Betriebssystem, Datenver-
waltungssystem und Anwendungsprogrammen im Vordergrund. In Zukunft wird ein
neues, globales IS vermehrt aus kompletten, bestehenden, heterogenen Mono-IS
kombiniert. Diese Teilsysteme bleiben im allgemeinen – trotz ihrer Einbindung in
ein globales IS – weiterhin selbständig in Betrieb; vor allem wird ihr Datenbestand
normalerweise lokal nachgeführt. Die Nutzung der Daten ist aber zusätzlich global
möglich, in Zusammenarbeit mit anderen Informationssystemen.
Diese Zusammenarbeit spielt sich in einem beliebig grossen Rahmen ab: Die An-
zahl zusammenarbeitender Teilsysteme kann weltweit in die Tausende gehen.
Diese Zusammenarbeit verlangt nach klar definierten, möglichst normierten
Schnittstellen. Dazu zwei Beispiele aus verwandten Bereichen:
Im Software Engineering werden in modulorientierten Programmiersprachen
sämtliche Kontakte zwischen verschiedenen Programmodulen (Aufruf, Pa-
rameter) in geeigneten Schnittstellen vollständig beschrieben.
                                                
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Genaue Begriffsdefinitionen folgen in Kapitel 2.

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