Dissertation Louis Perrochon
Navigation bar
  Home Start Previous page
 20 of 163 
Next page End Inhalt 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25  

1.4 Übersicht über die Praxisbeispiele
19
über deren Benutzerschnittstelle. Der Translation Server (TS) interpretiert dabei in
IDLE (Interface Description LanguagE) geschriebene Beschreibungen der
Benutzerschnittstelle. Als wichtigstes Demonstrationsobjekt dient die
Beschreibung der Benutzerschnittstelle von ETHICS. Auch ein monolithisches
Mono-IS, das ausser der Benutzerschnittstelle keine weiteren Schnittstellen
anbietet, kann dadurch eingebunden werden. Mit TS/IDLE geschieht diese
Einbindung auf generische Art.
Das Praxisbeispiel 2, LibAgent, nimmt Ideen aus TS/IDLE auf: Einerseits sollten
erkannte Mängel des Translation Servers von TS/IDLE behoben werden,
andererseits lag das Schwergewicht beim integrierenden Zugriff auf mehrere
Teilsysteme. LibAgent dient vor allem als Illustration eines Multigateways, wie es in
Abschnitt 3.7 beschrieben wird. LibAgent erlaubt dem W3-Endbenutzer das
gleichzeitige Suchen von Information in mehreren Teilsystemen.
Praxisbeispiel 3: StD
Das Praxisbeispiel 3, StD, ist ein IS-Gateway für den Zugriff auf tabellarische
Daten, das anstelle des Zugriffs über die Benutzerschnittstelle den direkten Zugriff
auf die Daten in den Vordergrund stellt. Es wurde dazu ein generischer
Mechanismus realisiert, der auf beliebige relationale Tabellen zugreifen kann.
Dieses IS-Gateway soll zeigen, dass der direkte Zugriff auf Daten vieles
vereinfacht. Trotzdem treten dabei immer noch verschiedene Probleme mit
inkompatiblen Schnittstellen auf. Mit dem realisierten Prototyp von StD wurde das
bestehende Mono-IS SVI-Kurs erfolgreich in W3 eingebunden und ein Jahr lang
betrieben.
Praxisbeispiele 4 und 5: PubDINIS und WAB
Mit dem Praxisbeispiel 4, PubDINIS soll ein einfacher Auskunftsdienst
(elektronischer Kiosk) unter Verwendung von auf W3 existierenden
Informationsangeboten realisiert werden. Die Besonderheit liegt hier darin, dass
die Endbenutzer nur einen berührungsempfindlichen Bildschirm und keine Maus
oder Tastatur zur Verfügung haben. Die deshalb notwendigen Anpassungen an
den Daten werden durch ein spezielles IS-Gateway realisiert.
Das Praxisbeispiel 5, WAB, (World Wide Web Access for Blind and Visually
Impaired Computer Users) ist ebenfalls ein sehr spezielles IS-Gateway; es basiert
technisch und methodisch auf Erfahrungen mit dem IS-Gateway von PubDINIS.

Copyright Louis Perrochon. All Rights reserved.