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2 Ausgangslage
werden. Die Aussage Der Client greift auf den Server zu. ist somit eine Kurzform
von Ein Programm ‚Client greift auf ein anderes Programm ‚Server zu. Im
folgenden wird auf die beiden Rollen eingegangen.
Programme, die als Server auftreten
Die eine Rolle in allgemeinen Client-Server-Architekturen ist diejenige des Server.
Def.:
Der Begriff Server bezeichnet das nur als Partner auf Anruf aktive,
zentrale Programm.
Server bieten typischerweise Dienste an, die von mehreren Programmen
gemeinsam genutzt werden (z. B. das Drucken) oder die sehr anspruchsvoll sind
(z. B. die langfristig stabile Datenhaltung).
Def.:
Ein Dienst ist eine bestimmte Funktion oder Funktionspalette, die
ein Programm anderen Programmen anbietet.
Die verschiedenen Kategorien von Programmen, die als Server in globalen IS
auftreten, unterscheiden sich durch ihr Dienstangebot.
In Informationssystemen bilden Informationsquellen die weitaus wichtigste
Serverkategorie .
Def.:
Eine Informationsquelle (I-Quelle) ist ein Programm, das Daten
speichert und anderen Programmen auf Anfrage zur Verfügung stellt.
Der Serverteil eines Mono-IS mit Client-Server-Architektur ist ein Beispiel für
eine solche Informationsquelle. Ein weiteres ist ein Fileserver, d. h. ein
Programm, das Daten in beliebig grossen Einheiten (Dateien oder Files)
speichern und wieder bereitstellen kann.
Zu anderen Serverkategorien, auf die hier jedoch nicht weiter eingegangen
wird, gehören etwa numerische Programme, die auf Anfragen von Clienten
warten und im Bedarfsfalle Simulationen oder geometrische Berechnungen
durchführen (z.B. [De Lorenzi 96]).
Tritt eine Informationsquelle als Server auf, wird sie oft auch als Informationsserver
bezeichnet, um auf die Art des Dienstangebotes hinzuweisen.
Def.:
Ein Informationsserver ist ein Server, der als Dienstleistung
ausgewählte Daten anbietet.