2.1 Grundlagen
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Vielfalt der Systemschnittstellen
Die vierte Vielfalt präsentiert sich aus zwei verschiedenen Blickrichtungen: aus der
Sicht des Browsers zu den Informationsquellen und umgekehrt. Aus der Sicht des
Endbenutzers mit seinem Browser sind möglicherweise die von den
Informationsquellen angebotenen Systemschnittstellen unzugänglich, wenn sie von
seinem Browser nicht unterstützt werden (links in Bild 2.10).
Bsp.:
Dies ist genau Frau Müllers Situation, die aber mit einem IS-Gateway ge-
löst werden kann. Sie kann ohne dieses zwar auf alle ODBC-kompatib-
len Informationsquellen zugreifen, aber nicht auf die Informationsquelle
mit den Verkaufsdaten. Diese hat eine andere Schnittstelle.
Aus der Sichtweise des Servers möchten mehrere heterogene Browser auf eine
Informationsquelle zugreifen, die nicht alle Clienten unterstützt (rechts in Bild 2.10).
Bsp.:
Für die Informatikabteilung in Frau Müllers Firma stellt sich das Problem
aus dieser Sichtweise. Mit klassischen Terminals konnten alle Endbe-
nutzer auf das Mono-IS mit den Verkaufszahlen zugreifen. Nun möchte
Frau Müller einen eigenen Browser (das Tabellenkalkulationsprogramm
Excel) einsetzen, um auf dasselbe Mono-IS zuzugreifen.
In der Regel treten beide Varianten kombiniert auf. Diese Probleme bilden den
Kern der vorliegenden Arbeit; als Lösung werden in solchen Situationen IS-
Gateways eingesetzt.
Browser A
Browser B
AC
BC
I-Quelle D
A
S
I-Quelle C
C
S
Zugriff nicht möglich
Zugriff möglich
Bild 2.10 Vielfalt der Systemschnittstellen;
Darstellung aller Zusammenarbeitsbedürfnisse und deren Kompatibilitätszustand
In SGIS wird durch eine gestrichelte Linie dargestellt, wenn ein Client und ein
Server, die zusammenarbeiten sollen, inkompatibel sind.