Dissertation Louis Perrochon
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2 Ausgangslage
In globalen IS gibt es zwischen der Benutzerschnittstelle und den Datenbeständen
grundsätzlich mehrere Stellen, wo ein IS-Gateway eingebunden werden kann. Dies
entspricht den verschiedenen Varianten von Client-Server-Architekturen bei Mono-
IS (z. B. [Niemann 95]). Für globale IS ergibt sich somit die Situation, dass IS-
Gateways an den verschiedensten Orten auftreten können: zwischen
Informationsquellen, zwischen Browsern und Informationsquellen und als Kaskade,
d. h. mehrere IS-Gateways nacheinander.
Diese Position eines IS-Gateways hat Auswirkungen auf die Aufgaben des IS-
Gateways. Je nach Position steht die Kommunikationsvermittlung oder die Daten-
transformation mehr im Vordergrund. Zwischen Datenverwaltungssystemen geht
es typischerweise um Änderungen des Datenformats, weil diese Systeme
bezüglich Kommunikation sehr homogen sind. Zwischen Browsern und Mono-IS
geht es vermehrt um Vermittlung, da dort grosse Unterschiede zwischen
Benutzerschnittstellen von Mono-IS und Browsern liegen.
Bsp.:
Wird das globale IS von Bild 2.3 mit den notwendigen IS-Gateways
ergänzt, so präsentiert es sich statisch in SGIS wie folgt (Bild 2.13): Für
das Datenverwaltungssystem C sowie für den Zugriff auf das
Informationssystem A wird ein IS-Gateway benötigt, ebenso für die
Zusammenarbeit der beiden Datenverwaltungssysteme C und D.
Browser
Schnittstelle BC
Schnittstelle A
S
A
Schnittstelle B
S
Teil von B
Schnittstelle C
S
Schnittstelle EC
Schnittstelle D
S
Teil von D
Schnittstelle B
S
Schnittstelle AC
Schnittstelle B
S
Schnittstelle CC
Schnittstelle E
S
Schnittstelle DC
IS-Gateway F
IS-Gateway H
IS-Gateway G
Teil von C
Bild 2.13 Ein globales Informationssystem mit IS-Gateways

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