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2 Ausgangslage
Endbenutzer (gestrichelte Kurve in Bild 2.14), weil er eher eine ihm schon
bekannte Schnittstelle benützen kann.
Bsp.:
Im Beispiel aus Abschnitt 1.2 beherrscht Frau Müller zwar die
Benutzerschnittstelle von Excel, nicht aber jene des Mono-IS mit den
Verkaufszahlen, die sie interessieren. Sie müsste sich also in eine
weitere Schnittstelle einarbeiten, um auf die Verkaufszahlen zugreifen zu
können, solange diese nicht Excel-kompatibel angeboten werden.
durchschnittliche
Kosten für Endbenutzer
Kosten für Serverbetreiber
Angebotene Benutzerschnittstellen
Kosten
eine
viele
Bild 2.14 Kosten für Verbreitung und Bezug von Information (qualitativ)
Auf der Benutzerseite dürfte das Bedienen von mehreren verschiedenen
Schnittstellen häufig unzumutbare Verwirrung hervorrufen. Durch die Einführung
einer zusätzlichen Schicht zwischen der Informationsquelle und dem Browser wird
für Informationsanbieter und Endbenutzer der Aufwand verringert. Ein oder
mehrere IS-Gateways vermitteln dabei zwischen den verschiedenen Schnittstellen.
Heute kommt dazu, dass oft neue Benutzerschnittstellen schneller entwickelt als
alte Benutzerschnittstellen angepasst werden können.
Bsp.:
Frau Müller kann dank dem IS-Gateway mit Excel auf die Verkaufsdaten
zuzugreifen. Sobald W3 in der Firma eingeführt wird, entsteht bei ihr der
Wunsch, auch aus ihrem W3-Browser auf das Mono-IS zuzugreifen. Da
auf das Mono-IS schon über ein IS-Gateway zugegriffen wird, kann auch
durch eine einfache Änderung am IS-Gateway (und ohne Änderungen
am Mono-IS selbst) aus W3 auf das Mono-IS zugegriffen werden.
2.3.3 Softwarewartung
Ein weiterer Grund für den Einsatz von IS-Gateways sind erhoffte Einsparungen
bei der Softwarewartung. Die Kosten der Softwarewartung betragen bis zu 85%
der gesamten Softwarekosten in der Industrie [Coleman et al. 94]. Diese Kosten