Dissertation Louis Perrochon
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2 Ausgangslage
nieren dabei übereinstimmende Elemente der globalen und der lokalen Sicht.
Darauf basiert die automatische Schemaintegration.
Mehr Erfolg dürften Speziallösungen wie STEP/EXPRESS haben, bei welchen
nicht nur die Datenbeschreibungssprache, sondern auch die Datenbeschreibung
selbst, d. h. das Schema, normiert wird. Obwohl sich STEP/EXPRESS
ausschliesslich auf Produktdaten beschränkt, ist der Normierungsaufand
beträchtlich. Dieser Ansatz dürfte deshalb im allgemeinen nicht zum Ziel führen.
Als Konsequenz werden IS-Gateways auch in Zukunft mit unterschiedlichen
Datenbeschreibungen umgehen müssen.
2.5.6 Offenheit / Anpassungsfähigkeit
Ein allgemein wichtiger Punkt bei Integrationsansätzen ist die Offenheit gegenüber
bestehenden Systemen und neuen Entwicklungen. Referenzarchitekturen wie I³
sind in dieser Hinsicht problemlos, Unternehmensarchitekturen von Software-
herstellern sind normalerweise eingeschränkter. Open Blueprint von IBM setzt
beispielsweise breit auf Normen wie CORBA auf. OLE von Microsoft ist
vorwiegend proprietär.
Neue objektorientierte Ansätze könnten hier einiges zu offenen Lösungen
beitragen. Durch die Einführung von Objekten soll namentlich die
Wiederverwendbarkeit gefördert werden. Die Zusammenarbeit zwischen
verschiedenen Objekten basiert dabei auf standardisierten Schnittstellen. Konkret
wird jedoch durch die Speicherung von Objekten, bestehend aus Programmen und
Daten anstelle reiner Daten, teilweise vom Prinzip der Datenunabhängigkeit
abgewichen. Sobald die Schnittstellen an neue Anforderungen angepasst werden,
müssen für alle Objekte die Methoden individuell überprüft und gegebenenfalls an
die neue Schnittstelle angepasst werden. Dabei ist zu beachten, dass die Anzahl
heterogener Objekte sehr gross werden kann.
2.5.7 IS-Gateway-ähnliche Ansätze
In verschiedenen Arbeiten wurden bereits IS-Gateways implizit oder explizit
beschrieben, ohne dass der Begriff Gateway allgemein oder gar einheitlich
verwendet wird. Der in dieser Arbeit verwendete Gatewaybegriff deckt neben den
Verpackungsdiensten (Wrapper) von I3 auch Teile der funktionalen
Erweiterungsdienste ab. Der Begriff Gateway existiert in I³ nicht, aber es wurden
im Rahmen verschiedener I3
-Projekte Wrapper entwickelt, namentlich im

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