Dissertation Louis Perrochon
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3.2 Grundlegende Klassifikationsmerkmale
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3.2 Grundlegende Klassifikationsmerkmale
Eine erste, grundlegende Klassifikation dient zur raschen Einordnung von IS-
Gateways. Dadurch ist relativ schnell und ohne grosse Abklärungen auch eine
erste Bewertung von IS-Gateways möglich. Diese grundlegende Klassifikation
geschieht nach drei voneinander unabhängigen Dimensionen (Bild 3.1). Die
serverseitige Flexibilität und die clientseitige Flexibilität betreffen die
Allgemeinheit von IS-Gateways (3.2.1), die Funktionalität den Umfang von
Transformation und Vermittlung (3.2.2).
3.2.1 Flexibilität IS-Gateways
Für die ersten beiden Dimensionen ist der Unterschied zwischen generischen und
spezifischen IS-Gateways relevant. Für beide Schnittstellen ist je eine Dimension
vorgesehen. In Bild 3.1 spannen diese beiden Dimensionen die horizontale Ebene
auf. Generische IS-Gateways können äusserst einfach an verschiedene oder
geänderte client- bzw. serverseitige Schnittstellen angepasst werden. Die
notwendigen schnittstellenspezifischen Daten sind nicht innerhalb des IS-
Gateways in Form von Programmzeilen gespeichert, sondern in speziellen
Datenbeständen, den Beschreibungen der beteiligten Partner. Ein eingesetztes
IS-Gateway wird immer zwischen genau einer Server- und einer Clientschnittstelle
vermitteln. Dies gilt ebenfalls für ein generisches IS-Gateway. Allerdings ist ein
generisches IS-Gateway leicht an eine andere client- oder serverseitige
Schnittstelle anpassbar. Um ein spezifisches IS-Gateway zu ändern, sind dagegen
Änderungen im Programmcode oder gar im Design notwendig.
serverseitige
Flexibilität
generisch
spezifisch
generisch
clientseitige
Flexibilität
Funktionalität
keine Transformation
viele Transformationen
Bild 3.1 Die grundlegenden Klassifikationsdimensionen bei IS-Gateways
Aus einer konzeptionellen Sicht ist die Implementation von generischen IS-
Gateways vorzuziehen. Spätere Änderungen und Portierungen können so einfach

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