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3 Theoretische Grundlagen von IS-Gateways
Gateways wie die integrierte Behandlung von zustandslosen und
zustandsorientierten Servern werden hier nicht durch eine umfangreiche
Serverbeschreibung und ein komplexes universelles IS-Gateway realisiert,
sondern werden durch die Verwendung eines spezialisierten IS-Gateways
aufgefangen. Die Beschreibung von Client und Server beschränkt sich somit im
wesentlichen auf die client- und serverspezifischen Steuerbefehle und deren
Befehlssyntax. Des weiteren gehören Kontrollsignale für die Steuerung der
Kommunikation und Vorschriften für die Transformation dazu.
Im folgenden werden die einzelnen Elemente der Referenzarchitektur beschrieben.
Die Funktionsweise wird am Beispiel einer Clientanfrage an den Server
beschrieben. Für die Antwort des Servers gelten dieselben Betrachtungen.
IS-Gateway
Transformer
KC
Kommunikation
mit dem Clienten
Puffer
KS
Kommunikation
mit dem Server
Puffer
ZC
ZS
TV
BC
BS
Statische
Daten
Dynamische
Daten
IS-Gateway
Bild 3.16 Referenzarchitektur für IS-Gateways
Transformationsvorschrift (TV)
Die TV ist das Kernstück jedes IS-Gateways. Sie definiert einerseits, wie die
Nutzdatenstrukturen von Server und Client aufeinander abgebildet werden, und an-
dererseits, wie die Steuerbefehle des Clienten auf dem Server auszuführen sind.
Die TV ist statisch, sie ändert sich also zur Laufzeit nicht.
Bsp.:
Im Beispiel aus Abschnitt 1.2 gibt die TV an, wie eine ODBC-Anfrage
durch das IS-Gateway zu interpretieren ist, damit die entsprechenden
Daten in einer Folge von simulierten Endbenutzerbefehlen aus dem
Mono-IS geholt werden können.
Konzeptionell wichtig für ein generisches IS-Gateway ist, dass die Transforma-
tionsvorschrift austauschbar und vom Programmcode des IS-Gateways