3.6 Komponenten eines IS-Gateways
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unabhängig ist. In vielen Fällen wird die Transformationsvorschrift direkt ins Pro-
gramm kodiert. Eine fehlende Trennung von Programmen und Daten innerhalb des
IS-Gateways rächt sich bei notwendigen Anpassungen der TV. Die
Programmiersprache IDLE [Perrochon, Fischer 95] ist ein Beispiel für eine sy-
stemunabhängige Sprache zur Definition einer beliebigen TV. Die in IDLE
definierte TV wird dann durch das IS-Gateway interpretiert. Die beiden IS-
Gateways StD und WAB enthalten weitere Beispiele.
Beschreibung des Clienten (BC) und Servers (BS)
Diese Beschreibungen umfassen die Spezifikationen der client- und serverseiti-
gen Schnittstellen. Diese Angaben sind statisch und ändern sich während der
Laufzeit des IS-Gateways nicht. In die Beschreibung ist alles eingeschlossen, was
für eine erfolgreiche Kommunikation mit dem Clienten oder dem Server notwendig
ist Sie erfolgt jedoch in einer allgemeinen Form, die gemäss den dynamisch zur
Laufzeit erwachsenden Anforderungen parametrisiert werden kann. In einer
gelungenen IS-Gateway-Implementation kann die Beschreibung des Servers
ausgetauscht und mit demselben IS-Gateway auf einen ähnlichen Server
zugegriffen werden.
Bsp.:
Das IS-Gateway zur Lösung von Frau Müllers Problem (Abschnitt 1.2)
wird clientseitig ein auf ODBC spezialisiertes IS-Gateway aufweisen, BC
ist demnach relativ einfach. BS enthält die Angaben für die Kommuni-
kation mit dem Mono-IS, also die zur Simulation des Verhaltens des
Endbenutzers notwendigen Befehle in geeigneter Form.
Kommunikation mit Client (KC) und Server (KS)
KC und KS sind die zwei Programm-Module, welche die Kommunikation mit dem
Clienten und dem Server basierend auf den Angaben in BC bzw. BS realisieren.
Sie sorgen nötigenfalls für die Pufferung von Datenströmen, liefern aber prinzipiell
den gesamten Datenstrom unverändert weiter. Diese beiden Module kapseln auch
alle Details der verwendeten Protokolle vom Transformer-Modul ab
(Netzadressen, Datenüberprüfung, etc.). Soweit möglich ist dabei auf den zur
Verfügung stehenden Protokollen aufzubauen.
Zustandsinformationen über Client (ZC) und Server (ZS)
Sofern auf der einen oder anderen Seite zustandsorientierte Kommunikation
notwendig ist, müssen die entsprechenden Zustandsvariablen im IS-Gateway
nachgeführt werden. Häufig geschieht dies implizit in Form von Programmzu-