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3 Theoretische Grundlagen von IS-Gateways
ständen. Konzeptionell werden die Zustände in ZC und ZS gespeichert. Diese
Daten sind dynamisch und widerspiegeln jederzeit den aktuellen Stand der
Kommunikation mit dem Clienten bzw. dem Server.
Transformer
Der Transformer analysiert basierend auf den Beschreibungen BC bzw. BS die
von KC bzw. KS erhaltenen Datenströme und filtert die Steuerdaten heraus.
Diejenigen Teile des Datenstroms, die Metadaten oder Nutzdaten enthalten,
werden aufgrund der Beschreibungen BC bzw. BS weiter analysiert. Der Trans-
former baut dabei mit Hilfe allenfalls vorhandener Metadaten eine Nutzdaten-
struktur auf. Diese Struktur wird gemäss der Transformationsvorschrift (TV) in die
vom Server verlangte Nutzdatenstruktur transformiert. Letztere wird anschliessend
gemäss den Beschreibungen BS bzw. BC abgebaut und an den Server geschickt.
3.6.2 Das Zustandsdiagramm eines IS-Gateways
Ein IS-Gateway nach obiger Referenzarchitektur kann als endlicher Automat mit
einem internen Zustandsdiagramm wie auf Bild 3.17 aufgefasst werden. Die Zu-
stände (weisse Kästchen in Bild 3.17) stellen interne Zustände des IS-Gateways
dar. Sie haben keinen direkten Zusammenhang mit den extern sichtbaren
Zuständen aus der obigen Diskussion über (extern) zustandsorientierte/-lose IS-
Gateways oder Kommunikation. In jedem Zustandskästchen sind in der untersten
Zeile die benötigten Datenbestände des IS-Gateways angegeben. Die drei
waagerechten Blöcke in Bild 3.17 stimmen mit den drei Komponenten KC,
Transformer und KS überein.
Die verschiedenen Entwurfsvarianten aus Abschnitt 3.4 führen zu folgendem
Unterschied im Zustandsdiagramm der verschiedenen Varianten von IS-Gateways
(vgl. auch Bild 3.12):
Fall 1: Ein flüchtiges (und damit gemäss Bild 3.12 extern zustandsloses) IS-
Gateway terminiert nach dem letzten Zustand eines jeden Zyklus (Daten
senden). Die nächste Anfrage von einem Clienten startet eine neue Instanz
des IS-Gateways.
Fall 2: Ein beständiges und extern zustandsloses IS-Gateway kehrt nach dem
letzten Zustand des Zyklus' (Daten senden) wieder in den Startzustand zurück
und wartet auf die nächste Anfrage.