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2  Grundlagen
Alle Teilnehmenden besitzen eine weltweit eindeutige E-Mail-Adresse
und ein elektronisches Postfach (Mailbox), meist auf einem speziellen
Rechner, der dauernd in Betrieb ist (sog. E-Mail-Server). In diesem
Postfach landen alle eingehenden E-Mail-Meldungen. Wenn nun eine
Benutzerin ihre E-Mail lesen möchte, fragt ihr Rechner den E-Mail-Server,
ob Meldungen für sie eingetroffen sind, und holt diese zu sich. Die
Benutzerin kann dann die Meldungen bei sich auf dem Rechner lesen,
beantworten und weitere E-Mail-Korrespondenz produzieren. Diese
schickt sie anschließend über das Netz in die Mailbox der angeschriebe-
nen Empfängerinnen und Empfänger. Eine typische E-Mail-Adresse im
Internet sieht folgendermaßen aus:
president@whitehouse.gov
Das Zeichen
@
ist die amerikanische Geschäftsabkürzung für at (engl. in).
Hinter dem @ steht ein IP-Name, wie er schon in Abschnitt 2.1 vorgestellt
wurde. Dies ist der Rechner, auf dem das elektronische Postfach installiert
ist. Vor dem @ wird ein Benutzername, normalerweise der Name der
Benutzerin oder des Benutzers, angegeben. Beides zusammen bezeichnet
das elektronische Postfach. Die oben aufgeführte Adresse ist somit die E-
Mail-Adresse des Präsidenten im Weißen Haus.
Es sind die verschiedensten Programme für das Versenden und
Empfangen von E-Mail anzutreffen (sogar auf gleichen Computern). Der E-
Mail-Dienst ist jedoch als Dienst normiert, so daß über Internet Mel-
dungen zwischen all diesen verschiedenen Programmen ausgetauscht
werden können.
Die größten Vorteile von E-Mail gegenüber der herkömmlichen Post
sind die hohe Geschwindigkeit und die geringen Kosten. Gegenüber dem
Telefon kommt der Vorteil hinzu, daß die Empfängerin oder der Empfänger
auch erreichbar ist, wenn sie oder er zum Zeitpunkt des Anrufs nicht am
Computer sitzt. Dies gilt zwar auch für das Telefax, aber im Unterschied zu
Fax-Nachrichten können elektronische Nachrichten auch gespeichert,
mehrmals gelesen, ergänzt oder modifiziert und an Dritte weitergeleitet
werden.
Die heute für das Verschicken und Empfangen von E-Mail-Meldungen
eingesetzten Programme erlauben sogar das Anhängen von beliebigen
anderen elektronischen Dokumenten an eine E-Mail. Mit diesem
Mechanismus können beispielsweise Texte, die mit einem Textverarbei-
tungsprogramm wie Microsoft Word geschrieben wurden, einfach ver-
schickt werden. Die Empfängerin oder der Empfänger kann dann das
Dokument weiterverarbeiten (vorausgesetzt, sie oder er besitzt auch ein
geeignetes Textverarbeitungsprogramm).
Die Zustellung eines elektronischen Briefes ist im Prinzip nichts an-
deres als das automatische Übermitteln einer Datei (der elektronische
Brief) von einem Internet-Rechner auf einen Zielrechner. Da die unter-
Vorteile von E-Mail
Nachteile von E-Mail