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2  Grundlagen
Der Begriff Client bezeichnet das primär aktive Programm, das von
einem anderen Programm – einem Server – einen Dienst anfordert.
Im Gegensatz zu früher kann heute eine Benutzerin oder ein Benutzer lokal
auf dem eigenen Rechner arbeiten und muß nur bei Bedarf auf zentrale
Server zugreifen. Dabei spielt es absolut keine Rolle, auf welcher Art von
Rechner der Server läuft. Ein Client auf einem Macintosh kann problemlos
auf einen Server eines Windows-Rechners zugreifen.
Als Beispiel für ein solches Server-Angebot könnte ein großes On-
line-Telefonbuch dienen. Das Telefonbuch muß dann nur einmal zentral
installiert und kann dort laufend aktuell gehalten werden. Alle Clients
profitieren von diesem Dienst. Im Gegensatz dazu ist sowohl ein ge-
drucktes als auch ein CD-ROM-Telefonbuch innerhalb von Wochen
veraltet.
Telefonbuch-
server
Client
Client
Client
Häufig wird der Begriff Server als Synonym für den Rechner, auf dem ein
Server-Programm läuft, verwendet, der Begriff Client für den Rechner mit
dem Client-Programm. Technisch sind aber sowohl Server als auch Client
Programme.
Auch W3 basiert auf dem Client/Server-Prinzip. Der W3-Browser über-
nimmt dabei die Rolle des Clients, der eine Anfrage an einen Server
schickt, beispielsweise die Anfrage ›Schicke mir die Geschichte der In-
formatik‹ (Abb. 2-12). Der Server antwortet mit dem gewünschten Do-
kument. Sobald der Client das Dokument hat, kann die Benutzerin oder der
Benutzer lokal auf seinem Rechner weiterarbeiten.
Abb. 2-11
Client/Server-basiertes
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