School Goes Internet
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4  Zweckmäßiger Umgang
4.4.2  Unerwünschte Informationsquellen
Das soeben diskutierte Problem der Zuverlässigkeit von Informationen
wird leider heute von einem anderen Problem vollständig in den Schatten
gestellt: dem möglichen Zugang zu pornographischem Material. Jede
Lehrerin und jeder Lehrer muß sich damit auseinandersetzen und die Situa-
tion auch mit den Erziehungsberechtigten diskutieren. Natürlich ist es
nicht wünschenswert, daß die Schülerinnen und Schüler sich auf Kosten
der Schule mit pornographischem (oder rassistischem) Material eindecken
können. Andererseits sind folgende Punkte zu beachten:
Kommerzielle Anbieter von pornographischem Material kämpfen
auf Netzen um das rechtliche Überleben. Insbesondere in den USA
wird versucht, äußerst restriktive Gesetze zu erlassen. Diese
Vorschläge sind so restriktiv, daß der Fortbestand von öffentli-
chen Datennetzen gefährdet ist. Die professionellen Anbieter tun
alles, um die Diskussion zu entschärfen und um Minderjährige von
ihren Angeboten fernzuhalten. Ohne Identifikation sind deren
Angebote kaum zugänglich.
Mit Pornographie wird heute auf dem Internet vor allem Geld
verdient. Minderjährige Leser sind hier kein Zielpublikum, da sie
kaum über eine Kreditkarte und genügend Finanzmittel verfügen.
Kostenlose Angebote sind in der Minderzahl.
Es gibt ein geeignetes Mittel, um die Diskussion zu versachlichen. Zweifle-
rinnen und Zweifler erhalten eine halbe Stunde Zeit, um auf dem Internet
Abb. 4-13
Zweifelhafte ›lowest rates‹